Kunststoff-Spezialist KM Meeth Zaun stellt Weichen für Wachstum mit Varianten-ERP VlexPlus

Die Einführung einer neuen ERP-Software 2014 hat bei der KM Meeth Zaun GmbH, mittelständischer Hersteller hochwertiger Kunststofftechnik mit Sitz im Rheinland-Pfälzischen Wallscheid, zu einer signifikanten Entlastung im Tagesgeschäft geführt und schließlich die Basis für den Ausbau des Produktportfolios und das weitere Unternehmenswachstum geschaffen. Mit dem Cloud-, Multisite- und App-fähigen Next-Generation-ERP „VlexPlus“ will das Unternehmen nun künftig auch die Prozesse in weiteren Unternehmensbereichen der Meeth-Gruppe vereinfachen, um die IT unternehmensweit zu konsolidieren und zukunftssicher auszurichten.

KM Meeth Zaun steht unter anderem auch für "Made in Germany" Premium-Kunststoffgehäuse, die dem Kunden eine 10-jährige Herstellergarantie versprechen.

Die KM Meeth Zaun GmbH hat sich als Varianten- und Einzelfertiger auf die Herstellung und den Vertrieb von kundenindividuellen, wartungsfreien und langlebigen Zäunen spezialisiert. Das familiengeführte Unternehmen, dessen Produktspektrum heute von Zäunen, Toren, Haustüren, Fenstern, Pfosten, Latten und Blumenkästen aus hochwertigen Kunststoffen bis zum kompletten Zubehör reicht, gehört zur Meeth-Gruppe und beliefert u.a. eine Vielzahl großer deutscher Baumarktketten, Bauelementehändler und Montagefirmen im In- und Ausland. 

Ausgangssituation

Zielstellung: Manuelle Prozesse automatisieren

Bis 2014 kam noch eine technologisch veraltete, AS/400-basierte Eigenentwicklung zur Unterstützung der betrieblichen Abläufe zum Einsatz, mit der das Unternehmen nicht nur im Hinblick auf das Handling der zahlreichen Artikelvarianten an die Grenzen der Wirtschaftlichkeit gestoßen ist.

„Die mangelnde Weiterentwicklung der Plattform und der immense Anpassungsaufwand veranlasste uns schließlich dazu, uns von dem Altsystem bei KM Meeth Zaun zu trennen und auf eine flexible, zukunftsfähige ERP-Lösung zu migrieren“, beschreibt Jochen Weirich, verantwortlicher Projekt- und IT-Leiter bei der Meeth-Gruppe, die Situation. „Mit der neuen Lösung sollte vor allem die Verwaltung der lästigen Excel-Listen abgeschafft und die Prozesse rund um den Vertrieb, Einkauf, Fertigung sowie der Datenaustausch mit Drittsystemen optimiert werden.

Entscheidungsprozess

Das erklärte Ziel war, die Mitarbeiter in ihrem jeweiligen Tagesgeschäft nachhaltig zu entlasten und gleichzeitig die Produktentwicklung in das System zu integrieren.“ Daraufhin hat das Projektteam von KM Meeth Zaun viele Anbieter und Lösungen auf ihre Eignung hin geprüft und mit dem eigenen Anforderungsprofil abgeglichen. „Viele unserer zugegebenermaßen teils unternehmensindividuellen Anforderungen konnten die beteiligten Lösungsanbieter häufig nur mit zusätzlichen Programmierungen erfüllen.

Lediglich die VLEXsoftware+consulting gmbh konnte uns verschiedene Lösungswege aufzeigen, die allesamt im Standard und ohne zusätzliche Anpassungen abgebildet werden konnten. Die Entscheidung im Auswahlprozess ist uns daher nicht schwer gefallen, zumal wir uns mit VlexPlus für eine in unserer Branche fest etablierte Lösung entschieden haben, die auf einer zukunftsweisenden Webarchitektur basiert und auch das Variantenmanagement bereichsübergreifend beherrscht. Dass sich die Lösung grundsätzlich auch für einen mittelfristig übergreifenden Einsatz in unserer gesamten Gruppe eignet, hatte aber ebenfalls einen gewissen Anteil an unserer Entscheidung“, erläutert Jochen Weirich.

Noch in 2014 ging KM Meeth Zaun mit VlexPlus u.a. in den Bereichen Distribution/Vertrieb, Beschaffung, Disposition und Produktion in den Echtbetrieb, die Einsatzbereiche wurden im Weiteren etwa um eine integrierte Materialbedarfsplanung und Stücklistenverwaltung sukzessive ausgeweitet. Insbesondere im Einkauf, der Kalkulation und in der Materialbedarfsplanung konnte das Unternehmen den Anteil händischer Prozesse seither massiv reduzieren.

Die Meeth-Gruppe ist vor allem im Baumarkt-Geschäft tätig, was an die eigene Prozesslandschaft und insbesondere an Einkauf und Logistik hohe Anforderungen stellt. Werden Artikel etwa aufgrund eines fehlenden Türgriffes einen Tag zu spät geliefert, fallen empfindliche Konventionalstrafen an.

Insbesondere im Bereich der Handelsware haben sich in der Vergangenheit immer wieder Rückstände im Lager gebildet, weil manuelle Bearbeitungsvorgänge den Prozessfluss gestört haben.  Heute erfolgt eine automatisierte Bedarfsplanung auf Basis der eingehenden und zu erwartenden Kundenbestellungen. Fehlbestände oder –bestellungen sowie das Handling der Bestandslisten via Excel gehören nun bei KM Meeth der Vergangenheit an. „Dank unserer heutigen Materialbedarfsplanung mit VlexPlus können wir unsere Bestände nicht nur sehr zuverlässig steuern, auch die Anzahl der Lagerrückstände und „Staus“ am Lager hat sich seither deutlich reduziert“, so Jochen Weirich. Bestandsabrufe und Planungswerkzeuge in Echtzeit, die bedarfsgerechte Aufbereitung für eine effektive Prozesssteuerung und Kennzahlen-Auswertungen z.B. für Umsatzanalysen vereinfachen das Tagesgeschäft der Fachabteilungen seither erheblich.

Vorteile beim Einsatz

Angebotsausbau dank produktunabhängiger Konfigurationslogik

 Während noch zu Beginn des ERP-Projektes die Produktbereiche Zäune und Türen abgebildet wurden, hat sich das Unternehmen 2016 entschlossen, das Produktportfolio auch um Fenster und Rollläden und künftig auch Schiebetüren zu erweitern, was sich dank der produktunabhängigen Konfigurationsroutinen auch komfortabel in VlexPlus abbilden ließ.

Automatisierter Preisfindungsprozess

Aber auch die manuelle, fehleranfällige Preisfindung konnte mit VlexPlus weitgehend automatisiert werden. Früher mussten z.B. bei einer Tür mit Sondermaß die Aufschläge für Zubehör sowie Zwei- oder Dreifach-Verglasung und kundenindividuelle Rabattierungen händisch vorgenommen werden.

Heute läuft dieser gesamte Konfigurations- und Preisfindungsprozess in VlexPlus vollständig automatisiert ab, so dass der gesamte bisherige Preisfindungsaufwand wegfällt und KM Meeth heute die Gewissheit hat, mit zuverlässigen und korrekt ermittelten Preisen zu arbeiten. Augenblicklich ist Meeth dabei, den elektronischen Datenaustausch via EDI zu optimieren und eine Anbindung an die hiesige Logistik-Software zu realisieren, damit die Daten vollständig automatisiert an den Versand übergeben werden. In einer weiteren Ausbaustufe soll die Lösung schließlich auch auf weitere Geschäftsbereiche der KM Meeth-Gruppe ausgerollt werden.

Was sagt der Kunde

„Die Entscheidung im Auswahlprozess ist uns nicht schwer gefallen, zumal wir uns mit VlexPlus für eine in unserer Branche fest etablierte Lösung entschieden haben, die auf einer zukunftsweisenden Webarchitektur basiert und auch das Variantenmanagement bereichsübergreifend beherrscht“
Jochen Weirich
IT-Leiter