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Schweizer Badewannenspezialist Schmidlin setzt auf Variantenkompetenz von VlexPlus ERP

Die Wilhelm Schmidlin AG ist ein familiengeführtes, 1947 gegründetes Fertigungsunternehmen mit rund 80 Mitarbeitern, das sich auf die Entwicklung und Produktion hochwertiger Badewannen, Duschwannen, Duschflächen und Waschtischen aus Stahl und Email spezialisiert hat. Das Unternehmen verfügt über modernste Fertigungsanlagen, ein eigenes Presswerk und ein 2009 neu errichtetes Emaillierwerk mit effizienten Roboterlinien, Förderanlagen und Brennöfen.

Ausgangssituation

Veraltetes System mit mangelnder Transparenz und Durchgängigkeit

Die bislang genutzte Unternehmenssoftware, eine kaum mehr gewartete Eigenentwicklung von 1991 auf Client-Server-Basis, lief zwar immer noch stabil, doch konnte sie den gewachsenen Anforderungen im Hinblick auf Effizienz, Kundenorientierung und Liefertreue nicht mehr standhalten. So ließen sich mit dem Altsystem weder schnellere Durchlaufzeiten realisieren, noch konnte es in Fertigung und Vertrieb die benötigte Variantenvielfalt bieten, wodurch man sich jahrelang mit umständlichen Workarounds behalf.

„Preise und Konditionen einzelner Varianten mussten jeweils händisch errechnet und geprüft werden. Zudem fehlte es für eine zuverlässige Prozesssteuerung an Transparenz und Durchgängigkeit. Wenn ein Mitarbeiter im Vertrieb dem Kunden einen Liefertermin bestätigen wollte, konnte er aus dem System nicht ersehen, ob das benötigte Rohmaterial bereits nachbestellt wurde oder wann es wieder im Bestand sein wird“, gibt Urs Wullschleger, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Beat Wullschleger seit 2007 führt, ein Beispiel.

Entscheidungsprozess

Flexibles ERP-System mit hoher Variantenkompetenz gesucht

Vorteile beim Einsatz

Gewinn an Transparenz und Liefersicherheit

Da es bislang kein Regelwerk für die Variantenkonfiguration gab, wurde jede mögliche Variante aus mehreren Artikeln zusammengestellt. Auf diese Weise wurden über 30.000 Varianten im damaligen System hinterlegt. „Da mit VlexPlus nur wenige Basisartikel im System angelegt und mit Sachmerkmalen sowie Merkmalsausprägungen versehen werden, ist der vorgehaltene Artikelstamm heute sehr übersichtlich und in der Pflege gut händelbar. Zudem laufen viele Prozesse heute weitgehend automatisiert ab, was unsere Kalkulations-, Beschaffungs-, Angebots- und Vertriebsprozesse maßgeblich erleichtert“, zeigt sich Urs Wullschleger zufrieden.

„Wir sind nun in der Lage, die Anforderungen unserer Kunden nahezu vollständig in VlexPlus abzubilden und auf Knopfdruck in ein Angebot zu überführen. Der Gewinn an Transparenz durch unsere Steuerungs-Cockpits und das „Work-in-progress“-Tracking aber stellt für uns den wichtigsten Mehrwert dar, da die jederzeitige Auskunftsfähigkeit und hohe Liefersicherheit vor allem unseren Kunden zugutekommen.“

Zukunftsweisende Industrie 4.0 Lösung durch Anbindung der Robotertechnik

Die durchgängige Abbildung aller wichtigen Prozesse über VlexPlus trägt ebenfalls zu einer massiv höheren Zuverlässigkeit der Lagerbestände bei. So ist das ERP-System über eine Schnittstelle mit dem Factory Control System (FCS) des Emaillierwerkes verbunden. Das FCS verfolgt alle Produkte und Aufträge in einer SQL-Datenbank und ist über eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) mit der Power- and Free-Fördertechnik und der Robotertechnik in Echtzeit verbunden.

Über VlexPlus wird der Auftrag über einen Data-Matrix-(QR-)Code ausgedruckt und dem Produkt beigefügt. Dieser enthält alle relevanten Produktinformationen, die dann bei der Aufgabe des Artikels mit den Maschinendaten aus dem angebundenen FCS kombiniert und an einen RFID-Chip übergeben werden. Ab diesem Arbeitsgang werden die einzelnen Produkte automatisch befördert, wobei die jeweiligen Beschichtungslinien und Roboterprogramme für die Veredelung der Produkte just-in-time aufgerufen werden. Über die Schnittstelle meldet das FCS jede Statusänderung der Aufträge ins VlexPlus zurück.

30 Mitarbeiter arbeiten heute täglich mit dem neuen System. Dank der Anbindung des externen Product-Information-Management an das VlexPlus System werden Ausgabedokumente künftig nicht nur in deutscher Sprache, sondern auch in Englisch, Italienisch und Französisch zur Verfügung stehen können. Mit QlikSense wurde zudem ein umfassendes Business Intelligence System eingeführt. Im Bereich der Lagerlogistik kommen mobile Geräte mit der Scanner-App zum Einsatz.

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Das sagt der Kunde

Wilhelm Schmidlin AG

„Am Ende haben wir uns die Entscheidung doch recht leicht gemacht, denn VlexPlus bot nicht nur eine hochmoderne, technologische und plattformunabhängige Basis, sondern für uns als Variantenfertiger bei weitem auch die ausgereifteste Lösung – vom Aufbau des Artikelstamms, den zugehörigen Arbeitsgängen, den Bezeichnungen bis hin zur Preisfindung ist die Variantenlogik übergreifend, konsequent und komfortabel umgesetzt“, begründet Geschäftsführer Beat Wullschleger (links im Bild) die Entscheidung.“

Beat und Urs Wullschleger

Beat und Urs Wullschleger

Inhaber, Geschäftsführer